angemerkt
sind schön, weil nicht so voll.
Gestern bei Coralie Clement. Das Highlight war aber die Vorgruppe:
Kitty Hoff und Forêt Noir.
Akustische Stadtmusik von Swing und Latin bis Csárdás. Und richtig nette deutsche Texte mit klarer Stimme vorgetragen im weißen, perlenbesetzten Ballkleid. Glänzend.
Lass uns starten,
bevor das Leben verglüht
Vierundzwanzig Stunden
hat der liebe lange Tag
Vierundzwanzig Stunden,
eine Zahl, die ich nicht mag
Am Morgen bin ich müde,
am Abend bin ich bös'
Und die Ewigkeit dazwischen
macht mich fahrig und nervös
Ob warm, ob kalt, ob jung, ob alt,
das ist mir einerlei
Das Blühen ist ein Welken,
das Welken eine Farce
Und die Leidenschaft dazwichen
nur der Sturm im Wasserglas
Dienstag, 24. Mai 2005, 10:10 |
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Musik: Masha Qrella - Unsolved Remained.
Herrlich unaufgeregte Kammermusik, minimalistisch, rau und etwas unfertig. Darüber schwebt träumerisch ihre weiche Stimme. Sparsame Akzente von Bass, Gitarre und Rhytmus lassen viel Raum. Akustik, Elektronik spielen miteinander und bauen in jedem Song eine faszinierende Melancholie auf. Diese und die vorige Scheibe von Masha Qrella (Luck) sind derzeit meine unangefochtenen Lieblinge. Morgens und abends.
Buch: Claudia Singer - Sex & Sushi
Mein Buch zum Wochenende. Beziehungskarussel einer leicht chaotischen Single. Männer, Sex, Verliebtheit, Trennungen - mit einer Menge Ironie und spassigen Kommentaren erzählt. Fast ein wenig "blog-style". Wie im richtigen Leben gibt es keine geschlossene Story, sondern eine Aneinanderreihung von Episoden. Einsichten und Komik ergeben sich durch die unplanbaren ups and downs, Begegnungen und Überlagerungen. Ich habe lange nicht mehr so oft und laut gelacht beim Lesen.
Sonntag, 22. Mai 2005, 19:23 |
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treibnetze - was man glaubt wonach andere suchen könnten.
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Freitag, 20. Mai 2005, 09:51 |
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ich liebe es einfach, wenn mich die männer mit den orangen kutten morgens zärtlich wecken....
ganz vorsichtig fahren sie mit ihren großen tonnen über die türschwellen und unterhalten sich dabei flüsternd.
von hinterhof zu hinterhof.
Donnerstag, 12. Mai 2005, 08:02 |
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die neueste infantilität im single-paradies berlin:
"Lock & Key Party".
"Wie habt Ihr Euch denn kennengelernt?" - "Er hat mich gefragt, ob sein Schlüssel in mein Schloss passt".
Dienstag, 10. Mai 2005, 21:59 |
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der unbewusste Rückgriff auf unreifere Verhaltensmuster (siehe Abwehrmechanismus),
oft infolge von Frustrationen.
andererseits habe ich dann bisweilen lust
auf stundenlange umschlingung unter warmen decken,
endlosem fühlen glatter haut und weicher haare,
schwellendem tasten nach feuchter tiefe,
flüsterndem lippenknabbern an ohren und brustwarzen.
Montag, 9. Mai 2005, 23:45 |
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zufällig ist mir heute mein traumschlösschen im netz wieder begegnet. ein ort, mit dem ich viele wunderschöne erinnerungen verbinde, ein traumhafter park direkt am meer. sollte ich mal wieder hinfahren...
Sonntag, 8. Mai 2005, 22:03 |
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nach einer mit terminen überfüllten woche gestern abend endlich mal wieder den kopf freigeblasen. den schlips mit der lederjacke vertauscht und ein paar liter bier eingefüllt. richtig schön schnelle laute musik, live:
drunk aus norwegen, punk und tanzbar.
irgendwie später auch wieder hier nach hause gekommen. auch ganz schön vorteilhaft, sich so treiben lassen zu können, zu wissen dass nur ein leeres bett auf einen wartet. traumlos geschlafen.
jetzt: leer, allein und zufrieden. rausgehen und den kalten wind geniessen. danach fängt dann die arbeitswoche schon wieder an.
Sonntag, 8. Mai 2005, 11:04 |
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slut -
all we need is silence
we're average members of an average kind.
Dienstag, 3. Mai 2005, 08:20 |
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welchem zweck dient diese veranstaltung? ertappt dabei, auf leser, zugriffe, referrer, design zu achten. versuche ich hier, eindruck zu machen? das mache ich doch schon im 'real life'. bloggen ist kein forum. diary, splitterkommunikation vielleicht. topics - not identities!
für alles andere:
mail - hier aber geht es um das schreiben.
leser, fein wenn daraus etwas neues entsteht: zusammen schreiben. für dialoge gibt es andere tools.
Dienstag, 3. Mai 2005, 00:14 |
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